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Muzeum Jana Amose Komenského (Uherský Brod, Tschechien)
Das 1898 als Gebiets-Museum in der südmährischen Stadt Uherský Brod eingerichtete und seit 1957 ausdrücklich auf die comeniologische Forschung spezialisierte Dokumentationszentrum liegt etwa 7 km nördlich von Nivnice, dem wahrscheinlichen Geburtsort des Comenius. Es nimmt national und international eine herausragende Stellung ein, da das Sammeln und Erforschen von alten Drucken, Büchern, Archivalien und Bildern von und über Comenius zum Kernbestand seiner – unmittelbar vom Kultusministerium geförderten – Aufgaben gehört. Vor dem Museum steht das berühmte Comenius-Denkmal von Vincenc Makovský (1956). Wechselnde Ausstellungen zu Leben und Werk des Comenius, zahlreiche Veröffentlichungen sowie regelmäßige internationale Comenius-Kolloquien.

• Direktor: Mgr. Miroslav Vaškových, Ph.D.
• Stellvertr. Direktor & Leiter der Comeniologischen Abteilung: Mgr. Petr Zemek, Th.D.
• Adresse: Přemysla Otakara II. 37, CZ – 688 12 Uherský Brod,
• Kontakt: muzeum@mjakub.cz
• Website: www.mjakub.cz

Comenius Museum Mausoleum (Naarden, Niederlande)
Begräbnisstätte des Johann Amos Comenius mit Gedächtnis-Raum von 1929 (in der ehemaligen Walloner Kirche) – und insofern zugleich das entscheidende Partner-Museum von Uherský Brod. Comenius-Büste von Josef Strachovský (1920). Einweihung der neuen Comenius-Ausstellung Mundus Comenii („Die Welt des Comenius“) im März 2020. Vor der gotischen Grote Kerk befindet sich entsprechend das gleiche Comenius-Denkmal von Vincenc Makovský, wie es auch in Uherský Brod steht; es war seinerzeit ein Geschenk der Regierung der Tschechoslowakei. Jährlicher Höhepunkt ist die Begehung des öffentlichen Comenius-Dag (jeweils Ende März). – Sehenswert ist auch die alte Festungsanlage (mit Festungsmuseum). Ferner ist in Naarden die Nederlandse Bachvereniging („Niederländische Bachgesellschaft“) beheimatet, die hier auch regelmäßig Konzerte gibt.

• Direktor der Museums: Dr. John Exalto
• Trägerverein (Stichting Comenius Museum): Jan. H. Landsaat (Vors.)
• Adresse: Kloosterstraat 33, NL – 1411 RS Naarden
• Kontakt: info@comeniusmuseum.nl
• Website: www.comeniusmuseum.nl

Národní pedagogické muzeum J. A. Komenského  (Prag, Tschechien)
Das Pädagogische Nationalmuseum J.A. Comenius im Herzen Prags versteht sich als ein Wissenschafts- und Dokumentationszentrum, das sich mit der Geschichte der tschechischen (Schul-)Bildung in Bezug auf das Leben, die Arbeit und das Erbe  des Comenius befasst. Es beherbergt die Dauerausstellung Odkaz J. A. Komenského. Tradice a výzvy české vzdělanosti Evropě („Das Vermächtnis des J. A. Comenius. Traditionen und Herausforderungen der tschechischen Bildung für Europa“), verfügt über eine bedeutende Fachbibliothek und organisiert auch regelmäßig Konferenzen, Vorträge und Fortbildungsveranstaltungen.

• Direktorin: PhDr. Markéta Pánková
• Adresse: Valdštejnska 20, CZ – 11800 Praha
• Kontakt: pedagog@pmjak.cz
• Website:  www.pmjak.cz

Muzeum Komenského (Přerov, Tschechien)
Das 1888 gegründete Comenius-Museum in Přerov – wo Comenius zunächst 1608–1611 als Schüler, später 1614–1618 dann als Lehrer und Rektor wirkte – ist im dortigen Schloss untergebracht, in dem auch verschiedene kulturelle Veranstaltungen stattfinden. In Přerov hatte Comenius begonnen, Material für eine Karte von Mähren zu sammeln, die erstmals 1627 gedruckt wurde und für die damalige Zeit eine erstaunliche Leistung darstellte. Das Museum ist bis heute für die größte Sammlung von comenianischen Mähren-Landkarten in Mitteleuropa bekannt. Ferner gehören zum Museum auch die mittelalterliche Burg Helfštýn, die für die Weiterentwicklung der Tradition des Kunstschmieds bekannt ist, sowie die Vogelwarte ORNIS in der Bezručova-Straße. 

• Direktor: Mgr. Radim Himmler
• Kuratorin der Komeniana: Mgr. Helena Kovářov
• Adresse: Horní náměsti 7/7, CZ – 750 02 Přerov
• Kontakt: info@prerovmuzeum.cz
• Website: www.prerovmuzeum.cz

Unie Comenius
Die Unie Comenius versteht sich als Zusammenschluss tschechischer Wissenschaftler, die sich insbesondere mit Comenius beschäftigen und dabei auch die angrenzenden Gebiete der Geschichte, Pädagogik, Philosophie und Philologie bearbeiten. Gegründet 1990 – am Vorabend des Jubiläumsjahres 1992 – forschen und lehren ihre Mitglieder an Universitäten und den Instituten der Tschechischen Akademie der Wissenschaften, aber auch an weiterführenden Schulen, Museen und Bibliotheken. Die Unie Comenius arbeitet dabei eng mit in- und ausländischen Institutionen in Europa und Übersee zusammen, um das humanistische Erbe des Comenius international zur Geltung zu bringen. 

• Vorsitzender: PhDr. Jiří Beneš 
• Adresse: Přemysla Otakara II. 37, CZ – 688 12 Uherský Brod 
• Kontakt: uniecomenius@uniecomenius.cz
• Website: www.uniecomenius.cz

Förderkreis Böhmisches Dorf in Berlin-Neukölln e.V.
Gegründet 1984 mit der Zielsetzung der Erhaltung des Berliner „Böhmischen Dorfes“, einer Exulantensiedlung aus dem Jahre 1737 (Kulturdenkmal von europäischem Rang). Seit 1992 auch Träger des Berliner „Comenius-Gartens“. 1992 Enthüllung des von Josef Vajce geschaffenen Berliner Comenius-Denkmals durch Alexander Dubček.
Im Böhmischen Dorf: Comenius-Gedenkstein mit Bronze-Halbrelief (1987) sowie Denkmal Friedrich Wilhelm I. (1912), König in Preußen, beides vom Bildhauer Alfred Reichel, Schüler von Begas. Im Comenius-Garten: Comenius-Denkmal von Josef Vajce.
Vorsitzender des Förderkreises: Manfred Motel,
Richardstr. 80, D-12043 Berlin (Neukölln), Telefon: 030 / 6816818, Fax: 030 / 43073362.
e-mail: beate@motel-rixdorf.de
Führungen nach Vereinbarung.
Das Böhmische Dorf (Richardstraße/Kirchgasse) ist bequem mit der U-Bahn zu erreichen (U-Bhf. Karl-Marx-Straße, U 7).

Universität Stuttgart. Jablonski-Forschungsstelle
Forschungsschwerpunkte: Edition der Schriften und Korrespondenzen von Daniel Ernst Jablonski (1660–1741); Religions- und Kulturgeschichte in Mitteleuropa; Konfessionelle Migration vom 15. bis 19. Jahrhundert. Lehrveranstaltungen zu Person, Werk und Wirken von Johann Amos Comenius (1592-1670) in Verbindung mit der Deutschen Comenius-Gesellschaft e.V.
Leitung: Prof. Dr. Joachim Bahlcke
Andresse: Universität Stuttgart, Historisches Institut, Prof. Dr. Joachim Bahlcke (Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit),
Keplerstr. 17, D – 70174 Stuttgart
Telefon: 0711/685-82341
Fax: 0711/685-82318
E-mail: joachim.bahlcke@hi.uni-stuttgart.de
www.uni-stuttgart.de/hi/fnz